Aktuelles

Rechtsanwalt Wilfried Magerl

Zur Verwirkung von Unterhaltsansprüchen nach Aufnahme einer gleichgeschlechtlichen Beziehung

Der unter anderem für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Frage zu befassen, ob eine Ehefrau den Anspruch auf Trennungsunterhalt verwirken kann, wenn sie eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft aufnimmt.

Die Klägerin nimmt den Beklagten, i...
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Eingestellt am 30.04.2008 von W.Magerl

Unterhaltsregress des Scheinvaters gegen den Erzeuger des Kindes ohne vorausgegangenes Vaterschaftsfeststellungsverfahren (Männer mit Kuckuckskindern können Geld zurückfordern)

Der u. a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Unterhaltsklage eines Scheinvaters gegen den mutmaßlichen Erzeuger, dessen Vaterschaft bisher nicht festgestellt worden ist, zu entscheiden.

In einem vorausgegangenen Vaterschaftsanfechtungsverfahren...
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Eingestellt am 17.04.2008 von W.Magerl

Eltern müssen keinen Umgang mit unehelichem Kind pflegen

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Eltern grundsätzlich nicht zum Umgang mit einem nichtehelichen Kind gezwungen werden können. Dies diene in der Regel nicht dem Kindeswohl.

Die Karlsruher Richter haben entschieden, dass eine Umgangspflicht grundsätzlich nicht zwangsweise - also m...
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Eingestellt am 01.04.2008 von W.Magerl

Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung am 01.04.2008 in Kraft getreten

Das „Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren“ tritt am 01.04.2008 in Kraft. Damit ist es nunmehr möglich, die genetische Abstammung eines Kindes unabhängig von der Anfechtung der Vaterschaft feststellen zu lassen.

Die Frage, von wem ein Kind abstammt, ist für eine ...
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Eingestellt am 01.04.2008 von W.Magerl

Wohnvorteil und Vermögensbildung des Unterhaltspflichtigen zu Lasten des Unterhaltsberechtigten

Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Bemessung eines Wohnvorteils des unterhaltspflichtigen Ehegatten und der Erwerbsobliegenheit eines getrennt lebenden Ehegatten zu befassen.

Die Parteien sind verheiratet; aus ihrer Ehe sind ein voll...
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Eingestellt am 06.03.2008 von W.Magerl

Sind Kosten des ganztägigen Besuchs des Kindergartens Mehrbedarf?

Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Frage zu befassen, ob der Beitrag für den ganztägigen Kindergartenbesuch einen Mehrbedarf des Kindes begründet und der barunterhaltspflichtige Elternteil hierfür aufzukommen hat.

Der Beklagte ist de...
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Eingestellt am 06.03.2008 von W.Magerl

Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung verabschiedet

Der Deutsche Bundestag hat am 21.02.2008 das „Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren“ beschlossen. Damit wird die genetische Feststellung, von wem ein Kind abstammt, unabhängig von der Anfechtung der Vaterschaft ermöglicht.

Die Frage, von wem ein Kind abstammt, is...
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Eingestellt am 06.03.2008 von W.Magerl

Keine Obliegenheit des Unterhaltsschuldners zur Einleitung der Verbraucherinsolvenz zwecks Sicherung des Ehegattenunterhalts

Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich erneut mit der Frage zu befassen, ob ein Unterhaltsschuldner verpflichtet ist, laufenden Unterhaltsansprüchen durch Einleitung der Verbraucherinsolvenz Vorrang vor sonstigen Verbindlichkeiten zu verschaffen.
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Eingestellt am 21.12.2007 von W.Magerl

Unterhalt Ost wird an Westsatz angeglichen

Trennungskinder haben künftig bundesweit Anspruch auf den gleichen Mindestunterhalt.
Ab 1. Januar 2008 entfällt die sogenannte Berliner Tabelle, die bisher für Geringverdiener in Ostdeutschland galt. Stattdessen gilt nun auch im Osten die Düsseldorfer Tabelle, die ab 1. Januar 2008 aufgrund der Un...
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Eingestellt am 19.12.2007 von W.Magerl

Keine grobe Unbilligkeit des Ausgleichs von im wesentlichen aus Kindererziehungszeiten erworbenen Rentenanwartschaften im Versorgungsausgleich

Weder die Tatsache, dass der Ausgleichspflichtige nur Anwartschaften durch Kindererziehung in der Ehe erworben hat, noch eine geringe Leistungsfähigkeit des Ausgleichsberechtigten für Unterhaltsansprüche führen zwingend zu einem Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit. Wenn de...
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Eingestellt am 08.11.2007 von W.Magerl , letzte Änderung: 08.11.2007

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