Aktuelles

Rechtsanwalt Wilfried Magerl

Kindesunterhalt bei Wechselmodell

Mit seiner Entscheidung vom 05.11.2014, XII ZB 599/13, hat der Bundesgerichtshof festgestellt, dass die im Rahmen eines Wechselmodells von einem Elternteil geleistete Kinderbetreuung nicht zur Befreiung von seiner Barunterhaltspflicht führen kann.

Im Falle des Wechselmodells haben vielmehr beide El...
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Eingestellt am 13.01.2015 von W.Magerl

Auskunftsrecht des Samenspenders

Ein Samenspender hat nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm Anspruch darauf, über sein Kind informiert zu werden. Die Mutter darf die Auskünfte demnach nur dann verweigern, wenn deren Weitergabe nachweisbar das Wohl des Kindes gefährden würde.

Das Gericht gab mit seinem Beschluss...
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Eingestellt am 10.10.2014 von W.Magerl

Rosenkrieg um Geldsegen: Lottogewinner muss mit Ex-Frau teilen

Sie lebten seit acht Jahren getrennt, waren aber noch verheiratet: Deshalb muss ein Mann aus Mönchengladbach seiner Ex-Frau rund die Hälfte seines Lottogewinns von einer halben Million Euro abgeben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Karlsruhe - Erst hatte er viel Glück im Lotto, danach vie...
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Eingestellt am 16.10.2013 von W.Magerl

Bundesgerichtshof stärkt schwache Schulabsolventen - Ausbildungsunterhalt für eine Erstausbildung auch nach dreijähriger Verzögerung durch Praktika und Aushilfstätigkeiten möglich

Eltern müssen Kinder während ihrer Ausbildung finanziell unterstützen - auch wenn diese erst Jahre nach der Schule beginnt. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil. Es hilft vor allem Schulabsolventen mit Startschwierigkeiten.

Die junge Frau hatte ihren eigenen Vater verklagt, ...
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Eingestellt am 04.07.2013 von W.Magerl

Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen im Ausland vereinfacht

Unterhaltsansprüche von Kindern sollen im Ausland leichter als bisher durchgesetzt werden können. Deshalb hat der Bundestag am 13.12.2012 ein Gesetz verabschiedet, mit dem Deutschland das Haager Übereinkommen aus dem Jahr 2007 umsetzt.

Die internationale Vereinbarung sieht unter anderem eine grenzü...
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Eingestellt am 27.12.2012 von W.Magerl

BGH-Urteil zum Filesharing: Eltern haften bei Belehrung nicht

Eltern müssen für den illegalen Musiktausch eines minderjährigen Kindes grundsätzlich nicht haften, wenn sie das Kind ausreichend über das Verbot einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben. Diese richtungsweisende Entscheidung traf der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe.
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Eingestellt am 16.11.2012 von W.Magerl

Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden gegen die Zurechnung fiktiver Einkünfte des Unterhaltspflichtigen bei der Bemessung des Kindesunterhalts

In den vorliegenden Verfahren hat sich das Bundesverfassungsgericht
erneut mit den Voraussetzungen befasst, die an die Feststellung der
Erwerbsfähigkeit und Erwerbsmöglichkeiten eines Unterhaltspflichtigen zu
stellen sind. Reicht das Einkommen eines Unterhaltspflichtigen unter
Wahrung seines...
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Eingestellt am 26.09.2012 von W.Magerl

Eltern müssen (nicht) zahlen: Studiengebühren und Semesterbeitrag zusätzlich zum Unterhalt?

Mit der Einführung von Studiengebühren in verschiedenen Bundesländern ergab sich die Frage, ob die Eltern diese zusätzlich zum ansonsten für Studierende festgelegten Unterhalt leisten müssen. Das Oberlandesgericht Koblenz hat dies 2008 bejaht - finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern natürlich vor...
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Eingestellt am 20.09.2012 von W.Magerl

Ledige Väter sollen Sorgerecht gegen Willen der Mutter erhalten

Bisher waren sie auf die Zustimmung der Mutter angewiesen, nun will die Bundesregierung die Rechte lediger Väter stärken. Künftig sollen sie eine gemeinsame Sorge einfacher und schneller durchsetzen können. Es sei denn, das Wohl des Kindes ist gefährdet.

München/Berlin - "Ich lebe vom Vater getrenn...
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Eingestellt am 04.07.2012 von W.Magerl

EGMR weist Anfechtungsklagen leiblicher Väter ab: Der rechtliche Vater behält das Kind

Ein Mann hat eine Affäre mit einer verheirateten Frau, sie wird schwanger. Nach deutschem Recht kann er nicht rechtlicher Vater des Kindes werden, solange die Vaterschaft des Ehemanns der Frau besteht. Zwei leibliche Väter wollten das nicht akzeptieren und scheitertern nun auch in Straßburg. Die soz...
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Eingestellt am 12.04.2012 von W.Magerl

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